Ich unterhalte mich mit einer Freundin über ihre letzten Jahre. Sie hatte so oft fremdbestimmt gelebt, dass sie schon gar nicht mehr wusste, was sie selber wollte. Die Eltern, der Ehemann, die Kinder, der Arbeitgeber, alle hatten ganz bestimmte Vorstellungen, was sie zu tun und zu lassen hatte. „Manchmal“, sagte sie, „wusste ich gar nicht mehr, wer ich bin und was ich selber will. Damals tröstete Gott sie.

Wenn du gar nicht mehr weißt, wer du bist, sagt Gott: „Du bist mein“.