Gedächtnisstütze

Dieser Brauch soll euch – wie ein Zeichen auf eurer Hand oder an eurer Stirn – daran erinnern. Denn der Herr hat uns mit großer Macht aus Ägypten geführt.

2. Mose 13,16

Eine Besucherin unseres Freundinnen-Nachmittags schreibt ein Feedback und endet mit den Worten: „Das Puzzleteil als Geschenk ist auch klasse. Ich habe es im Kleingeldfach im Geldbeutel. Und da „stört“ es so herrlich, dass ich mich immer wieder  liebevoll daran erinnere, für andere ein Puzzleteil zu sein“.

Ich mag solche Gedächtnisstützen und nutze sie selber. „Gottes Gegenwart ist unser größter Schatz“, steht auf meinem Notizbuch und erinnert mich jeden Tag daran, was wichtig und was unwichtig ist.

Ganz bewusst streife ich fast täglich einen Ring an meinen Finger, der aussieht wie eine Krone. Er symbolisiert für mich, dass ich die Tochter des Königs des Himmels und der Erde bin und in Seiner Autorität unterwegs bin.

ring

Ich möchte mich bewusst daran erinnern, was Gott bereits zu mir gesagt hat.

„Bitte hilf mir“

Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.

Römer 8,26

Warst du schon einmal in einer Situation die so schwierig war, dass du keine Kraft mehr zum Beten hattest, ja noch nicht einmal wusstest, was du beten sollst? Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich mit meinem zweiten Kind schwanger war.

In der 29. Schwangerschaftswoche wurde bei mir eine schwere Nierenbeckenentzündung festgestellt und ich bekam eine Schiene (Pigtail) zwischen Niere und Blase eingesetzt, die unendliche Schmerzen verursachte. Ich reagierte zusätzlich mit über 40 Grad Fieber und wäre am liebsten gestorben.

Zwei Wochen lag ich im Krankenhaus, zum Beten fehlte mir jegliche Kraft nur einen einzigen Satz bekam ich über die Lippen: „Bitte Gott, hilf mir.“

Wenn du selber nicht mehr weißt, was du beten sollst, wenn die Umstände zu schwer sind, dann reicht oft dieser eine Satz.

Der Heilige Geist tritt für uns ein, Gott weiß genau was wir brauchen und wird uns nicht im Stich lassen. Manche Schmerzen werden uns nicht sofort genommen, aber er gibt uns die Kraft durchzuhalten. Und am Ende des Tunnels gibt es dann das Licht.

Danke Herr, dass du auch in schweren Zeiten bei mir bist.

Diese Sorte Mensch

Die Einsichtigen werden leuchten wie der taghelle Himmel, und alle, die anderen den rechten Weg gezeigt haben, werden glänzen wie die Sterne für ewige Zeiten.

Daniel 12,3

Heute erinnere ich dich daran, dass DU ein Plus für die Welt bist, und zwar auch dann, wenn Du nicht perfekt bist. Ein großes Plus! Für Deine Umgebung! Deine Freunde! Deine Familie! Deine Kollegen! Deinen Chef! Deine Nachbarn! Sogar für Leute, von denen du nie im Leben gedacht hättest, dass sie auf Dein Leben schauen.

Also hör auf, dich wie ein Fragezeichen fühlen, sondern bittschön wie jemand, der die Antwort hat. Der ziemlich viel ziemlich gut gemeistert hat und jetzt anderen als „Model“ dienen kann.

Die Welt sehnt sich nach Vorbildern. Sie schaut auf dich und kann viel von Dir lernen. Darfst ruhig ein bisschen stolz auf dich sein.

Muss gerade an Astrid Lindgren denken…und an viele Frauen, die zwar kein leichtes Leben führen konnten, aber die Spuren hinterließen. Als 19jährige alleinstehende Mutter musste sie ihren Sohn in eine Pflegestelle geben, bis sie ihn nach drei Jahren in ihrer Ehe wieder zu sich nehmen konnte. Ihren Kindern erzählte sie Geschichten, die seit Jahrzehnten weltweit gelesen werden. Sie war 40, als Pippi Langstrumpf als Buch herauskam.  Mit 72 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels,  mit 82 fuhr sie in die Sowjetunion zur Premiere ihres Buches Brüder Löwenherz….

Ich liebe solche neugierigen, immer weiterlernenden Menschen, die Spuren hinterlassen.

Und ich weiß: Du gehörst genau zu dieser Sorte Mensch!

Genieß den Sonntag.

Zu viel Action

Lerne, weise zu sein, und schule deinen Verstand.

Sprüche 4,5

Ich schaue relativ wenig Fernsehen, eigentlich fast gar nicht. Meine Interessen haben sich mit zunehmenden Alter etwas verändert, aber vor allen Dingen will ich darauf achten, mit was ich mein Herz fülle. Gestern hatten wir dann doch mal wieder beschlossen, gemeinsam einen Film zu schauen und unsere Wahl fiel auf einen Actionfilm. Mein Adrenalinspiegel schoss mehrfach in die Höhe und nach einer Stunde stand ich auf und verließ das Wohnzimmer.

Ich kann Spannung nicht ganz so gut vertragen. Filme ohne Happy End auch nicht. Warum also sollte ich mich einer künstlichen Situation aussetzen, die meiner Seele nicht guttut? Andere sind nicht so zart besaitet, dennoch tut es hin und wieder gut, zu überprüfen, was man sich so gedankenlos anschaut. Vielleicht bekommst du nicht nach jedem Actionfilm einen Alptraum, vielleicht schüttelst du dir die angeschauten Dramen von den Schultern. Aber wer weiß, was da tief in deinem Unterbewusstsein passiert.

Ich geh da lieber auf Nummer sich.

Ich will darauf achten, was ich mir anschaue.

Gute Berater

Deshalb zieh nicht in den Krieg, ohne zuvor weisen Rat einzuholen; der Sieg hängt von der Zahl der Ratgeber ab.

Sprüche 24,6

Eine flüchtige Bekannte steckt in einer ziemlich heftigen Ehekrise und aus dem Smalltalk wird urplötzlich ein sehr emotionales Gespräch. In diesem Ausnahmezustand hat sie das große Bedürfnis, mit jemandem zu reden, der neutral ist. Einige ihrer Bekannten und Freunde sind es nicht. Sie haben ihre 0815-Antworten schon fertig, ihre Lösung steht schon fest.

Wenn du gerade in einer ausweglosen Situation steckst, lass nicht irgendwen in dein Leben hineinsprechen, sondern sei wählerisch. Such dir gute, sachliche und weise Ratgeber.

Den besten Ratgeber schickt dir Gott persönlich, wenn du ihn bittest:  „Doch ich werde dir den Ratgeber schicken – den Geist der Wahrheit. Er wird vom Vater zu dir kommen und wird mein Zeuge sein“. Johannes 15, 26

Triff erst dann eine Entscheidung, wenn du weisen Rat eingeholt hast – und vor allem, wenn du als Bestätigung Frieden in deinem Herzen hast, dass dieser Weg der Richtige ist.

Ich treffe keine wichtigen Entscheidungen Hals über Kopf.

Von innen nach außen

Wie schön du bist, meine Freundin, wie schön!

Hohelied 1, 15

Martina gehört zu den Frauen, die sich nicht so viel um ihr Äußeres kümmern. Hauptsache praktisch ist ihr Motto. Sie geht nicht gerne shoppen, weiß auch nicht so richtig was ihr steht, schminkt sich nicht und trägt ihre Locken im Kurzhaarschnitt.

Bettina geht ungeschminkt nicht aus dem Haus. Sie kleidet sich gerne schick, ist stilsicher, sie geht regelmäßig zum Frisör und achtet immer auf ein gepflegtes Äußeres.

Trägt das äußere Erscheinungsbild tatsächlich dazu bei, eine Frau mit Ausstrahlung zu sein? Sind nicht die inneren Werte die wichtigen?

Wir finden beides gehört zusammen. Aber erste Voraussetzung um attraktiv zu sein ist das innerliche Ja zu sich selbst.

„Ich bin schön.“

Dieser Satz sollte dir leicht über die Lippen gehen.

Ausstrahlung kommt immer von innen nach außen, sagt das Wort ja schon. Dein inneres Ja zu dir selbst ist für andere sichtbar.

Ich will das Beste aus dem machen was ich habe.

Advents-ABC

Denn die rettende Gnade Gottes ist offenbar geworden, und sie gilt allen Menschen.

Titus 11, 2

Der Grund der Weihnachtszeit ist Jesus!  Feiere den Dezember mit allen Sinnen!

A dventskranz anzünden
B ratapfel als Nachtisch oder Maxi
C haitee, soviel Du magst
D uftende Deko: Orange mit Nelken spicken
E xotische Früchte probieren (Lychees, Kumquats, Sternfrucht, Kaki)
F ußmassage mit duftender Fußcreme
G emütliche Dämmerstunde. Kerzen. Tee. Lesen. Noch besser: Vorlesen
H eiße Wanne mit Badezusatz Seelentröster v. Kneipp; riecht nach Schoko. NICHT TRINKEN
I nternet ausmachen. Rausgehen. Erst heimkommen, wenn eine halbe Stunde rum ist.

J e stiller wir sind, desto besser hören wir

K amin anzünden, alternativ Heizung/Dinkelkissen/Wärmflasche
M orgengymnastik zum locker bleiben. Geht auch abends.
N achbarn Deine verführerischsten Plätzchen weiterverschenken.
O bstplatte statt Plätzchenteller
P ediküre
Q uarkstollen statt die heftige Variante
R adio aus – CD mit Weihnachtsliedern rein, notfalls kaufen.
S pieleabend.
T annenzweige holen, möglichst aus dem Wald.
U ltratiefenentspannt bleiben! Es wird ein schöner Dezember!
V anilleduft dämpft Heißhunger auf Süß – besonders, wenn man dran glaubt.
W eihnachtslieder üben.
X -masmarktbesuch.
Y ogitee
Z imtjoghurt

Es wird ein gesegneter Dezember!

Markierte Stellen

Setzt den Helm eurer Rettung auf und nehmt das Wort Gottes, euer Schwert, das der Geist euch gibt.

Epheser 6, 17

Beim Bibellesen fallen mir immer wieder Verse in den Blick, die mich besonders berühren, bewegen oder motivieren. Ich kann zehn Mal drüber weg lesen, aber in diesem einen Moment, ist der Vers wie für mich gemacht. Später, wenn ich ihn nochmals gerne lesen möchte, weiß ich oft nicht mehr wo er steht. Also habe ich mir angewöhnt solche Bibelverse farblich zu kennzeichnen. In meiner Bibel mit einem Textmarker oder mit einem Bleistift, auf meinem Tablett auch mit einer Markierungsmöglichkeit.

Immer dann, wenn mal nicht so viel Zeit ist, oder wenn ich einfach nur mal ganz kurz ein „Wort“ für den Moment oder den Tag brauche, fallen mir solche markierten Bibelstellen ins Auge, und oft auch ins Herz.

Deine Bibel ist kein Ausstellungsstück, sondern ein Arbeitsbuch. Du darfst darin markieren oder dir Notizen machen. Umso mehr umso besser, damit wird Gottes Wort lebendig in deinem Herzen.

Ich will meine Bibel nicht nur als Lesebuch benutzen, sondern damit arbeiten.

Gute Gewohnheiten

Wenn ihr nach eurer eigenen Natur lebt, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber in der Kraft des Geistes euren selbstsüchtigen Willen tötet, werdet ihr leben

Römer 8, 13

Wer seine stärkste Angewohnheit in den Griff bekommt, setzt einen Folgekreislauf in Gang und alle anderen Angewohnheiten lassen sich auch leichter ändern.

Meine Achillesferse, meine „schlechte Gewohnheit“  war, Süßigkeiten nicht gut dosieren zu können. Manche Menschen können ja ein Stück Schokolade oder eine Praline essen und dann dankbar Schluss machen. Mir macht das „Mehrgeschmack“ und ich kann schlecht aufhören, solange noch was da ist…

Meine jahrelange Strategie greift aber im Alltag: Ich kaufe keine Süßigkeiten und mit Kuchen oder dem Süßem, wenn ich irgendwo eingeladen bin, werde ich spielend fertig.

Weil sich in der Vorweihnachtszeit die schokoladigen Geschenke, Lebkuchen, Kalender, Plätzchen hier und dort häufen, verstärke ich meine Strategie: Süßes gibt’s nur an den Adventssonntagen und natürlich an Weihnachten – und das gilt auch, wenn ich unterwegs bin.

Süßes nur Sonntags, so wie früher bei den Leuten. Da war das ganz normal.

Meine Strategie gefällt mir mal wieder. Ich finde sie genial normal.

Ich wende eine Strategie an, um mein Gewicht in der Adventszeit zu halten.

Das Leben vorwärts leben

Und genauso wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, so können auch wir jetzt ein neues Leben führen.

Römer 6,4

Gibt es bei dir auch hin und wieder Dinge, die du im Nachhinein bereust?

Zu wenig Zeit mit den Kindern verbracht, zu oft gemeckert, zu selten in der Bibel gelesen, zu oft das Haus geputzt, zu viel Aufhebens um Nichtigkeiten gemacht, zu viele Sorgen um Kleinigkeiten, zu oft zu viel gegessen, zu selten Sport getrieben, Haare abgeschnitten, Tattoo stechen lassen, zu unnachgiebig, zu selten spontan, zu oft vernünftig, zu wenig gelacht, zu viel gejammert, zu viel gekauft, zu wenig gespart, zu viel gespart, zu wenig gekauft. …..

Es gibt nur eine Möglichkeit sein Leben zu leben, nämlich JETZT und VORWÄRTS.

Rückwärts geht’s nicht. Und wenn du auch noch so sehr bereust und bedauerst, dass du dies oder das oder solches oder jenes gemacht oder nicht gemacht hast.

Was bringt es dir?

Nichts.

Was verändert es für die Zukunft?

Nichts.

Also lass es. Hak es einfach ab, vergib dir, deinem nächsten, und freu dich über dein Leben.

Ich will mich nicht ständig über mein Verhalten in der Vergangenheit ärgern, sondern mich darauf konzentrieren was vor mir liegt.

 

« Older posts

© 2016

Theme by Anders NorenUp ↑