body-spirit-soul

Heikes und Beates Blog

Halt dich grade

Wach auf, meine Seele! Wacht auf, Harfe und Zither! Ich will den Tag mit meinem Lied aufwecken

Psalm 57, 9

„Halt dich grade“. Wie oft hast du diesen Satz wohl als Kind gehört? Wir können ein Verhalten erst ändern, wenn es uns bewusst ist. Ob Hohlkreuz oder Rundrücken, beides sind Fehlhaltungen. Ich muss meine Körperhaltung öfter korrigieren und merke sofort, dass mir das gut tut.  Sogar die Stimmung verbessert sich sofort, wenn du eine „positive“ gerade Haltung einnimmst.

Die Ballettregel für eine gute Grundhaltung lautet: „Stell dir vor, dein  Kopf wird von einem unsichtbaren Faden am Hinterkopf hochgezogen“. Schon beim Lesen dieser Regel richte ich mich auf.

Stell bewusst beide Füße fest und gerade auf dem Boden und verteile dein Gewicht gleichmäßig auf beide Füße. Heb dein Kinn etwas an. Richte den Oberkörper gerade auf. Nicht zu stark, nur ein bisschen. Spann deine Fäuste ganz leicht an.

Stell dir vor, dass dein Kopf in Richtung der Sonne gezogen wird, wie eine Blume.

So, jetzt stehst du grade. Gönn dir fünf langsame und tiefe Atemzüge. Fünf Mal tief ein- und wieder ausatmen. Und jetzt: Hab einen schönen Tag!

Ich richte mich innerlich und äußerlich auf und bin wach.

An- und Entspannung

Er lässt mich in grünen Tälern ausruhen, er führt mich zum frischen Wasser.

Psalm 23, 2

Eine Feierwoche liegt hinter mir. Letzte Woche habe ich meinen 50. Geburtstag gefeiert, am Tag selbst mit „open door“ und Kleinigkeiten zu Hause, zwei Tage später mit 90 Gästen und großer Party. Von den Einladungskarten über die Deko bis zum Essen haben wir alles selber organisiert. Jetzt ist alles vorbei. Und bei uns die Luft raus.

Ich liebe es, wenn uns Freunde besuchen, ich mag es, Gäste zu bewirten. Aber hinterher brauch ich etwas Auszeit. Wenn alles vorbei und der letzte Gast abgereist ist, freue ich mich darauf, das Haus wieder in Ordnung zu bringen und ein bisschen Ruhe zu haben. Dann ist es mir, als lasse ich mich von Gott ans frische Wasser führen, und ruhe auf der grünen Wiese aus. Die grüne Wiese ist in meinem Fall die Lounge auf der Terrasse. Das frische Wasser einfach die Zeit des Nichtstuns.

Anspannung muss sich mit Entspannung die Hand geben, sonst wird das Leben zu hektisch.

Ich will diese Woche bewusst Zeit der Ruhe für mich einplanen.

Mind-Map

Vertraue dein Vorhaben dem Herrn an, dann werden deine Pläne gelingen.

Sprüche 16,3

Die erste Hälfte des Jahres 2016 ist vorbei und seit genau einer Woche wohnen wir in unserem neuen Zuhause.

Mein Mann wollte schon lange  umziehen, aber ich gebe zu, ich habe die viele Arbeit, die damit zusammenhängt, aus einem Haus auszuziehen und uns zu verkleinern, gescheut.

Vor ein paar Jahren habe ich mir eine Mind-Map gemalt, welche Pläne ich in den nächsten Jahren verwirklichen möchte. Wenn du den Begriff nicht kennst, kannst du hier mehr erfahren.

In der Mind Map von „damals“ hatte ich Pläne für meine Gesundheit und Fitness fixiert, für meine Beziehungen, meine Weiterentwicklung im Beruf und auch denUmzug in ein neues Zuhause, wo wir uns alle wohlfühlen. Jetzt ist auch dieser große „Brocken“ bewältigt. Am liebsten würde ich die Mind-Map von damals  einrahmen und in die neue Wohnung hängen. Veränderungen sind möglich.  Manche erfordern Zeit. Manche mehrmaligen Anlauf. Aber es geht!

In welchen Bereichen möchtest du dich weiterentwickeln? Schreib doch mal auf.

Das kann dein Essverhalten sein, dein Arbeitsplatz, deine Haushaltsführung, das Pflegen eines Hobbies oder das Erlernen einer Fremdsprache.

Das Mind-Mapping hat mir schon mehrmals geholfen, klarer zu sehen, wo ich mich weiterentwickeln möchte. Ich mach mir wieder eine neue.

Mit deiner Hilfe kann ich Veränderungen angehen. Du erweiterst meine Komfortzone

 

Existentiell

Die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und kann uns lehren, was wahr ist, und uns erkennen lassen, wo Schuld in unserem Leben ist. Sie weist uns zurecht und erzieht uns dazu, Gottes Willen zu tun.

2.Timotheus 3,16

Liest du gerne? Wenn ja, was für eine Lektüre liegt auf deinem Nachtisch? Sind es Besteller Romane, die du hintereinander verschlingst? Ist es eher eine Liebesgeschichte oder ein Kriminalroman? Magst du Thriller, oder lieber seichte Unterhaltung? Oder beschäftigst du dich ausschließlich mit Fachliteratur?

Wusstest du, dass das, womit du dich füllst, dein Inneres beeinflusst? Schon einmal daran gedacht, dass dein Unterbewusstsein sich weiter mit dem beschäftigt, was du in dein Herz lässt? Auch dann noch, wenn das Buch längst zu Ende gelesen ist.

Ich selber lese oft drei Bücher gleichzeitig. Ein Roman, ein Sachbuch und meine Bibel. Aus der Bibel ziehe ich, die für mich lebensnotwendige geistliche Nahrung. Genauso, wie ich täglich esse und trinke, brauche ich das Wort Gottes, um mein Leben zu leben. Ich bitte den Heiligen Geist, dass er mir das, was ich nicht verstehe entschlüsselt. Oder, dass ich genau das lese, was für meinen Lebensaugenblick wichtig ist.

Romane brauche ich zur Entspannung, Fachbücher zum Weiterentwickeln. Aber meine Bibel ist existentiell.

Tägliche Bibellese ist geistliche Nahrung für mich.

Emotionsessen

Ein Mensch ohne Selbstbeherrschung ist so schutzlos wie eine Stadt mit eingerissenen Mauern.

Sprüche 25, 28

Emotionen sind Gefühlsempfindungen. Gott sei Dank, dass wir sie haben! Aber wenn dein Essverhalten vorwiegend von Gefühlen gesteuert wird und du Essen brauchst, um bestimmte unangenehme Gefühle zu kompensieren, muss früher oder später eine Lösung her. Sonst wirst du immer schwerer.

Wenn du dich auf Lebe leichter und die drei Mahlzeiten am Tag einlässt, wirst du ziemlich bald mit Gefühlen und Bedürfnissen konfrontiert, die du vorher mit Essen kompensiert hast  Runtergeschluckt. Oder „vergessen“. Wenn du deine Gefühle ständig mit Essen unterdrückst oder abfederst, funktionierst du zwar, auf jeden Fall solange dein Körper mitmacht, aber emotional bleibt es schwer für dich.

Vielleicht ist heute der Tag deines Neuanfangs! Schau dem Goliath ins Gesicht, der schon so lange versucht, dich in Schach zu halten. Du bist nicht allein. Gott ist auf deiner Seite.  Er will, dass du frei bist und diesen Kampf gewinnst. Er ist den Weg schon für dich abgelaufen. Hin und zurück. Er hat schon die Steine für dich rausgesucht mit denen du den Riesen ins Knockout triffst.

Du hilfst mir aus dem Kreislauf des Emotionsessens raus und machst mich frei.

Momente sammeln

Dadurch wurde mir klar, dass es das Beste für den Menschen ist, sich zu freuen und das zu genießen, was er hat.

Prediger 3,12

Eine 86jährige Dame schrieb: Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich es wagen, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen. Ich würde alberner sein als ich war. Ich würde mehr Chancen nutzen, mehr Reisen machen. Mehr Berge besteigen und mehr Flüsse durchschwimmen. Ich würde mehr Eis essen und weniger Bohnen. Ich würde vielleicht mehr tatsächliche Sorgen haben, aber auch weniger eingebildete.

Ich war einer dieser Menschen, die Tag für Tag vernünftig und normal leben. Oh, ich hatte meine “Momente”, aber wenn ich es noch mal machen könnte, würde ich mehr solcher Momente haben.
Ich würde Augenblicke sammeln statt so viele Jahre jedem Tag vorauszueilen.

Ich war einer dieser Menschen, die ohne Thermometer, Wärmflasche, Regenmantel, Fallschirm und Sicherheitsseil nirgendwo hingingen.
Wenn ich noch einmal machen könnte, würde ich mit leichterem Gepäck reisen.

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich im Frühling früher anfangen, barfuss zu gehen und im Herbst später damit aufhören. Ich würde öfter zum Tanzen gehen, mehr Karussell fahren, mehr Gänseblümchen pflücken.

Verfasser unbekannt

Wir müssen nicht erst 86 werden! Wir müssen nicht auf Morgen warten.  Wir können ab sofort den heutigen Tag genießen, Augenblicke sammeln frei nach dem Motto:

Dies ist der erste Augenblick vom Rest meines wunderbaren, kostbaren Lebens!

Gott ist für dich

Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann da noch gegen uns sein?

Römer 8, 31

Wenn du morgens aufstehst, wirst du manchmal mit dem Gefühl bombardiert, mit dem du am Abend zuvor ins Bett gegangen bist.

Lass deine Gedanken nicht einfach ins Leere laufen und überlass dich nicht einfach dem Gefühl von gestern.

Du kannst deine Gedanken direkt morgens in die richtige Richtung lenken.

Vielleicht beschäftigen dich Probleme mit  deinen Kindern, deiner Gesundheit, deiner Arbeit oder du hast Geldsorgen. Oder es liegen Herausforderungen vor dir, von denen du noch nicht weißt, wie du sie bewältigen wirst.

Gott möchte dir heute Gelingen und Gunst bei Menschen geben. Er kann sogar deinen Verstand schärfen, sodass du Lösungen findest,  wo  es  rein menschlich unwahrscheinlich gewesen ist, dass du darauf kommst, aber die genial sind.

Richte deine Gedanken auf die Zusage Gottes von heute. Gott ist für dich. Mach daraus ein Gebet.

 Gott, wenn du für mich bist, wer kann dann noch gegen mich sein? Danke, dass du mir heute Gelingen und Gunst gibst. Und schärfe meinen Verstand.

Lieber gesund

…….die Menschen strömten herbei, um ihn predigen zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden.

Lukas 5,15

Krankheiten gefallen uns nicht. Wir kämen gut ohne sie aus. Und dennoch treffen sie uns hin und wieder. Meistens ohne Vorwarnung.

Plötzlich beginnen die Halsschmerzen, am nächsten Tag läuft die Nase, ein Husten gesellt sich dazu. Grippaler Infekt.

Magenschmerzen und Übelkeit, und du weißt, eine Magen-Darm-Grippe ist in Anmarsch.

Rückenschmerzen, Ohrenbeschwerden, Blasenentzündung, Kopfschmerzen und schon erlebst du die Einschränkung in deinem Alltag.

Hast du öfter solche Beschwerden?

Umso stärker dein Immunsystem umso besser deine Abwehrkräfte. Beweg dich viel an der frischen Luft und iss reichlich Obst und Gemüse. Lass deinem Magen zwischen den Mahlzeiten eine Pause, damit sich der Darm reinigen kann. So beugst du zumindest einigen Krankheiten vor. Ich weiß, dass du das weißt. Aber Wissen muss man auch umsetzen.

Und wenn es dich dennoch erwischt: Schalte einen Gang runter und gib dem Körper, was er jetzt gerade braucht. Ruhe, damit er genesen kann.

Und dann hilft oft auch ein Gebet, denn Gott möchte, dass du gesund bist.

Danke Jesus, dass wir uns auch in Krankheit an dich wenden dürfen.

Gemeinsam statt einsam

Wie schön und wie wunderbar ist es, wenn Brüder einträchtig zusammenleben!

Psalm 133, 1

In einer Parabel bat ein Rabbi Gott einmal, den Himmel und die Hölle sehen zu dürfen. Gott erlaubte es ihm und führte ihn in einen Raum, in dessen Mitte ein Topf mit einem köstlichen Gericht stand.
Ringsherum saßen Leute mit langen Löffeln und versuchten, aus dem Topf zu schöpfen. Aber sie sahen mager und elend aus. Denn die Stiele ihrer Löffel waren viel zu lang, sodass sie das  Essen nicht in den Mund bekamen. Dieser Raum war die Hölle!

Nun führte Gott den Rabbi in einen zweiten Raum, der genau so aussah. In der Mitte des Raumes kochte ebenfalls ein köstliches Essen. Leute saßen ringsherum und hatten lange Löffel, aber sie waren alle gut genährt, gesund und glücklich. Sie versuchten gar nicht, sich selbser zu füttern, sondern benutzten die langen Löffel, um sich gegenseitig zu essen zu geben. Dieser Raum war der Himmel.

Gott liebt Einheit. Er möchte, dass du mit anderen zusammenarbeitest und ihnen hilfst, ihren Auftrag zu erfüllen. Und du wirst sehen, dass andere dir helfen, deinen Auftrag zu erfüllen.

Gemeinsam mit anderen kann ich mehr erreichen als allein.

Gilt heute auch noch

Ich versichere euch: Wer an mich glaubt, wird dieselben Dinge tun, die ich getan habe, ja noch größere, denn ich gehe, um beim Vater zu sein.

 Johannes 14,12

Glaubst du an Wunder? Traust du Gott zu, dass er mitten in deiner Situation das Unmögliche möglich macht? Oder resignierst du, findest dich mit deinen Umständen ab?

Gott hat uns zugesagt, dass wir Zeichen und Wunder erleben werden. Denkst du, diese Aussage ist zeitlich begrenzt? Galt das nur vor 2000 Jahren?

Gott ist beständig in allem was er sagt und tut. Zeit ist für ihn relativ. Und wenn er zugesagt hat, dass wir dieselben, ja sogar noch größere Dinge in seinem Namen vollbringen werden, was hindert uns daran?

Sonntags in unserem Gottesdienst geben wir den Menschen die Möglichkeit von Wundern zu erzählen, die Gott gewirkt hat. Da bleibt dir manchmal vor Staunen einfach der Mund offen.

In einer Beziehung zu Jesus, darfst du (JA, DU AUCH)  ALLES erwarten. Er ist heute noch derselbe wie vor 2000 Jahren. Hat sich nichts verändert.

Jesus, ich glaube an Wunder und daran, dass du Gebete erhörst.

« Older posts

© 2016 body-spirit-soul

Theme by Anders NorenUp ↑