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Heikes und Beates Blog

Eselsbrücken

Vor allem anderen fordere ich euch auf, für alle Menschen zu beten. Bittet bei Gott für sie und dankt ihm.

1. Tim.2,1

Neulich erzählte mir eine Frau aus der Gemeinde, dass sie immer für meinen Mann betet, wenn sie einen Volvo sieht. Das wissen sogar ihre Kinder und wenn sie auf der Autobahn unterwegs ist, wird sie manchmal zusätzlich angefeuert….“Guck mal, schon wieder ein Volvo. Jetzt musst du schon wieder für Magne beten“.

Wenn sie Pferde sieht, betet sie kurz für unsere Mitpastorin, die Pferdenärrin ist.

Veronika Smoor schreibt in ihrem Buch „Heiliger Alltag“, dass sie ihren Gästen ein kurzes Gebet hinterherschickt, während sie die Krümel vom Esstisch fegt und die Teller in die Spülmaschine stellt.

Ich habe eine Zeitlang beim Bügeln gebetet… Immer für den, dessen Kleidungsstück ich unter dem Bügeleisen glatt strich. Inzwischen bügelt mein Mann seine Hemden längst selbst und ich könnte mir eine neue Eselsbrücke überlegen, die mich daran erinnert, regelmäßig für ihn zu beten. Ich könnte die Idee mit dem Volvo aufgreifen… oder dem Geschirr.

Ich möchte für die Menschen beten, die Gott in mein Leben gestellt hat.

Meine Charts

Seht, wie viel Liebe unser himmlischer Vater für uns hat, denn er erlaubt, dass wir seine Kinder genannt werden – und das sind wir auch!

1.Joh. 3,1

Letztes Wochenende waren wir mit ein paar Leuten auf der Holy Spirit Night in Stuttgart. Das ist eine Großveranstaltung, die einmal jährlich dort in der Martin-Schleyer-Halle vor allen Dingen für junge Menschen veranstaltet wird. Jung ist ja relativ, und da dort an diesem Wochenende meine Lieblingsband gespielt hat, musste ich einfach dabei sein.

Ich höre christliche Musik rauf und runter. Beim Autofahren, joggen, auf dem Trampolin, im Fitnessstudio beim Putzen und natürlich sonntags im Gottesdienst.

Sehr selten schalte ich das Radio ein. Und bin dadurch nicht so ganz auf dem Laufenden, was die aktuellen Charts angeht.

Aber dafür konnte ich so gut wie jedes Lied während der Konferenz mitsingen, die meisten auswendig.

Das was du hörst, schaust und liest beeinflusst dein Denken und Handeln. Wenn du den ganzen Tag irgendwelche Musik hörst, die negative Textaussagen haben, hat das eine unmittelbare Auswirkung auf deinen Geist.

Umgekehrt genauso.

Ich will bewusst darauf achten, was ich lese, schaue und höre.

Morgens um halb sieben

Ich habe mich entschlossen, treu zu sein, ich habe mich entschieden, nach deinen Gesetzen zu leben.

Psalm 119,30

Neulich bekam ich eine Postkarte, auf der stand: „Lieber Gott, bis jetzt geht‘s mir gut.  Ich habe noch nicht getratscht, die Beherrschung verloren, war noch nicht muffelig, gehässig, egoistisch oder zügellos. Ich habe noch nicht gejammert, geklagt und noch keine Schokolade gegessen. Aber in einer Minute werde ich aufstehen und dann brauche ich wirklich deine Hilfe“.

Morgens um halb sieben lege ich die Richtung fest.

Gut, dass mich im Bad keiner sieht. Beim Zähneputzen fange ich an, meine schlafmüden Beine zu bewegen. Ich gehe in die Abfahrtshocke, mache die Venenpumpe, versuche, so lange wie möglich auf einem Bein zu stehen, lasse das Becken kreisen  oder ziehe den Bauch ein.

Wenn ich das Frühstück zubereite, setze ich zu allererst den Wasserkocher in Gang und trinke nebenbei meinen ersten Becher heißes Wasser. Wassertrinken ist wie Jogging von innen. Heißes Wasser passiert den leeren Magen schnell und hilft dem morgenmüden Darm bei seiner Arbeit.

Kleine gute Gewohnheiten helfen mir, gesund in den Tag zu starten.

Leb als Original

Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du gehörst mir.

Jesaja 43,1

Ich weiß es nicht zu hundert Prozent, aber zumindest sagt mir das Internet nichts Gegenteiliges. Meinen Namen gibt es weltweit nur einmal. Ich finde das ziemlich spannend. Aber was ich noch sehr viel aufregender finde ist, dass es mich als Person, mit meiner ganz eigenen DNA nur einmal gibt. Ich habe keinen Doppelgänger. Mein Aussehen, meine Fähigkeiten, mein Charakter, meine Talente, alles einmalig.

Gott hat sich etwas ganz Besonderes dabei gedacht, als er mich geplant hat.

Gott hat sich etwas ganz Besonderes dabei gedacht, als er dich geplant hat.

Egal ob du ein Wunschkind deiner Eltern oder unerwünscht warst, egal unter welchen Voraussetzungen du auf diese Welt gekommen bist, egal wie deine Bedingungen gerade sind:

Du bist gewollt, geliebt, geschätzt ein Original. Zwei von deiner Sorte gibt es nicht.

Also finde ich es nur völlig natürlich, mit dem zufrieden zu sein wie und was man ist.

Da wo zwei das Gleiche sind, wäre einer überflüssig.

Danke Herr, dass du mich als Original geschaffen hast. Ich will nicht als Kopie leben.

Gott sieht anders

Vor dem Gericht Gottes gibt es also keine Verurteilung mehr für die, die mit Jesus Christus verbunden sind. Denn du stehst jetzt unter dem Gesetz, in dem der Geist Gottes wirkt, der zum Leben führt.

Römer 8, 1 + 2b

Vielleicht fühlst du dich gerade sehr menschlich und unvollkommen. Du kennst sämtliche Macken, die du noch hast und erinnerst dich noch gut an alle deine letzten Fehler und Sünden. Die wollen dir manchmal ein schlechtes Gewissen machen und dir den Mut nehmen, weiterzugehen.

Gott sieht dich nicht so, wie du dich siehst.

„Wer mit mir verbunden ist, ist frei“, sagt Jesus. „Dafür stehe ich mit meinem Namen: Jesus Christus, Sohn Gottes“.

Lass dich nicht von der Vergangenheit lähmen. Für Gott ist deine Vergangenheit abgeschlossen! Schnee von gestern!

„Ich sehe dich nicht als schwachen Menschen. Wenn ich dich anschaue, springt mein Herz (Zefanja 3, 17b). Wenn ich dich anschaue, freue ich mich, mit dir durch diesen neuen Tag zu gehen. Komm“.

Ich schüttle die Vergangenheit ab und gehe freimütig vorwärts.

Mittagszeit

Kluge Menschen sind stets offen für neue Erkenntnisse, ja sie suchen sogar danach.

Sprüche 18,15

Letzte Woche musste ich eine gute halbe Stunde in der Stadt auf meine Tochter warten. Ich nutzte die Zeit und beobachtete meine Umgebung. Einige Autos fuhren an mir vorbei, dabei fiel mir eine Frau auf, die gerade in einen Hamburger biss.

Eine andere Frau kam mir entgegen und hatte einen Döner in der Hand. Ein Mädchen wurde von ihrer Mutter von der Schule abgeholt und bekam eine Portion Pommes. Ein Mann stand mir gegenüber und verdrückte eine Bratwurst.

Es war Mittagszeit. Die Leute hatten Hunger. Kann ich verstehen. Mein Magen knurrte auch, weil sich meine Tochter verspätet hat. Aber auf meinem Herd stand eine Kürbis-Kartoffelsuppe, auf die sich das Warten lohnte. Fastfood ist schnell gekauft und schnell gegessen. Frisch gekocht aufwändiger aber dafür wesentlich gesünder.

Ich finde Fastfood hin und wieder ok, wenn’s wirklich mal schnell gehen muss, oder ich unterwegs bin, warum nicht. Aber für manche ist es tägliches Mittagessen. Und dann auch noch unterwegs, ohne an einem Tisch zu sitzen.

Ich will mich gesund ernähren und auf eine abwechslungsreiche Kost achten.

Ruh dich aus

Halte den Ruhetag in Ehren, den siebten Tag der Woche! Er ist ein heiliger Tag, der dem Herrn gehört.

2.Mose 20, 8

Als unsere Kinder klein waren, fuhr ich einmal mit ihnen zu Oma und Opa, die gut 200 km von uns entfernt wohnten. Eigentlich wollte ich den Großeltern etwas Gutes tun und sie mit dem Besuch erfreuen. Aber als die Fahrt geschafft war, war ich so  richtig kaputt.

Ich weiß noch, wie meine Mutter mir das gemachte Bett in meinem ehemaligen Kinderzimmer zeigte und ich in Minutenschnelle dort einschlief.Ich hatte wohl keine Ahnung gehabt, wie müde ich war.

Heute ist Sonntag.

Und auch, wenn du keine Mutter hast, die ein gemachtes Bett im ehemaligen Kinderzimmer für dich bereitstehen hat:

Gott wünscht dir einen erholsamen Tag, der dir so richtig gut tut. Lesen. Schlafen. Ausruhen. Zeit für Schönheit, Musik und nette Menschen.  Einfach die Batterien wieder aufladen.

Vielleicht bist du auch gerade erschöpft: Gott sagt: Ruh dich heute einfach mal bei mir aus!

Ich werde den Sonntag genießen und mich richtig ausruhen.

Guter Start

Singet dem Herrn, ihr, die ihr zum Herrn gehört, und lobt seinen heiligen Namen!

Psalm 30,5

Unser Sohn besucht für acht Monate eine Jüngerschaftsschule. Vor ein paar Tagen bekamen wir den ersten Bericht von ihm. Das, was ihn am meisten begeistert ist, dass dort vor dem Unterricht Lobpreis und Gebet stattfindet. „Da fängt der Tag ganz anders an, voll cool.“

So könnte jeder Tag für uns beginnen, egal ob wir auf einer Jüngerschaftsschule sind oder nicht. Klar ist das Gebet und der Lobpreis in einer Gemeinschaft nicht zu vergleichen, als wenn ich alleine zu Hause bin. Aber unterm Strich ist das Ergebnis dasselbe. Nämlich, dass du total erfrischt und ermutigt in deinen Tag startest.

Wenn du singst, kannst du keinen negativen Gedanken nachhängen. Wenn du deinen Tag mit einem Gebet beginnst, motiviert dich das in deinem Tun. Wenn du in der Bibel liest, bekommst du jeden Morgen einen Input, der dich durch den Tag begleitet.

Kannst du ja mal ausprobieren.

Ich will meinen Tag morgens mit Gebet, Bibellesen und Lobpreis beginnen.

Das Gesundheitskonto

Ich preise den Herrn, der mir sagt, was ich tun soll; auch nachts erinnert mich mein Gewissen an seinen Rat.

Psalm 16, 7

Ich sitze seit geschlagenen zwei Stunden bei der Frauenärztin zur Vorsorge. Irgendwann rufe ich M. an,  um zu sagen, dass ich immer noch beim Arzt bin und es später wird und stoße selbstverständlich auf Verständnis.

In dieser Woche war ich regelmäßig beim Sport, die beste Prävention, die wir uns selber verschreiben können.  Wenn du noch nicht überzeugt bist, lies mal hier….

Plötzlich kam mir ein Gedanke: Während Arztbesuche selbstverständlich und mit Bedauern akzeptiert werden, verhält es sich mit den Sportterminen anders.

Wie leicht lässt man einen Sporttermin ausfallen, weil die Zeit so knapp ist. Mit wie viel Unverständnis reagiert manchmal das Umfeld, wenn wir sagen, dass wir an dem Termin leider keine Zeit haben, weil das unser Sporttermin ist.

Manche Krankheiten hast du dir nicht ausgesucht und musst doch damit zurechtkommen. Aber manche können wir lindern, manche sogar verhindern, wenn wir regelmäßig auf unser Gesundheitskonto einzahlen.

Ich will heute auf mein Gesundheitskonto einzahlen.

 

Müll entsorgen

Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben

Sprüche 4,23

Bis vor Kurzem gab es bei uns im Haus verschiedene Müllsammelstellen.

Im Keller das Altglas, daneben die Pfandflaschen. Oben auf dem Balkon Papier, im Wäscheraum Altkleider. Das Wort „Sammelstelle“ trifft hier den Nagel auf den Kopf. Gesammelt haben wir, bis es so viel war, dass keiner mehr Lust hatte, es zu entsorgen. Ich brauchte immer einen Anlauf, um mich zu motivieren aufzuräumen und den Müll wegubringen.

Vor ein paar Monaten habe ich mir angewöhnt, Glas, Papier, Altkleider und Pfandflaschen täglich wegzubringen. Also immer dann, wenn ich das Haus verlasse. Ich fahre sowieso an den Containern vorbei. Warum erst warten, bis es 20 Flaschen sind? Warum den Müll nicht sofort wegbringen?

Seitdem ist Ordnung im Keller, und auf dem Balkon. Und ich freue mich über meine neue Strategie, Müll gar nicht erst anwachsen zu lassen.

Funktioniert übrigens genauso gut mit Gedankenmüll. Einfach täglich prüfen, was sich unbemerkt in dein Herz geschlichen hat. Schmeiß es gleich raus. Ab auf die Deponie damit.

Und schon hast du ein sauberes aufgeräumtes Herz.

Ich will mein Herz regelmäßig von Müll befreien

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