Pause

Wie sehr ich mich gerade nach ein paar Tagen Urlaub sehne. Ziemlich anstrengend waren meine letzten Wochen und haben am Wochenende mit der Hochzeit unseres Sohnes einen Höhepunkt erreicht. Aber der Urlaub ist noch in weiter Ferne und die Arbeit wird nicht weniger. Und so baue ich in den Alltag Minioasen ein. Kleine Momente der Auszeit auf der sonnigen Terrasse, bei einem Glas Wein mit Freunden, mit einem Buch auf dem Sofa oder auf dem Fahrrade durch die Weinberge. Brauchen Körper und Seele zwischendurch, sonst streiken sie.

 

Gib deinem Körper und deiner Seele Zeit für eine Pause.

Gewohnheitssache

Als junge Frau habe ich ziemlich Raubbau mit meinen Kräften getrieben und den Stress mit falschen Essgewohnheiten kompensiert. Im Laufe der Jahre habe ich mir viele gute Gewohnheiten angeeignet, von denen ich heute sehr profitiere. Je länger ich sie praktiziere, desto selbstverständlicher sind sie für mich.

So wie Zähneputzen und Haare kämmen zu meiner Morgenroutine dazugehören, so selbstverständlich ist die kleine Gymnastik-Einheit für mich.

So selbstverständlich, wie ich morgens den Kaffee  koche, so selbstverständlich ist das  Glas heißes Wasser.

So selbstverständlich wie meine drei Mahlzeiten, so selbstverständlich gehören Obst oder Gemüse als wesentlicher Bestandteil auf den Teller.

Es braucht genauso viel Zeit, sich gute Gewohnheiten anzugewöhnen wie schlechte. Je mehr gute Gewohnheiten ich habe, desto weniger schwer wiegen kleine Ausnahmen von der Regel.

Dein Körper ist das Fahrzeug in deine Zukunft. Behandle ihn gut.

Aufgeräumt

Gestern hatte ich mal wieder richtig viel Zeit um meinen Schreibtisch leer zu arbeiten. Praktisch hieß das für mich Buchhaltung, Überweisungen schreiben, überfällige Emails beantworten, Ablage und Utensilien sortieren. Nach getaner Arbeit ging ich mit dem Staubtuch noch über alle Flächen und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Diese Zufriedenheit stellt sich bei mir immer ein, wenn ich irgendwo Ordnung schaffe. Egal ob auf dem Schreibtisch, im Kleiderschrank, in der Küche, im Badezimmer, im Herz oder auf meinem Teller. Ordnung verschafft mir ein Gefühl der Leichtigkeit.

An aufgeräumten Orten hat das Chaos keine Chance sich auszubreiten.

Wie mit dem Beten

Eine unerwartete Aufgabe hatte mein Zeitbudget so durcheinandergebracht, dass ich zwei Wochen mit dem Sport ausgesetzt hatte. Mein unschlagbares Argument: „Dafür hab ich jetzt wirklich keine Zeit“.

Als ich heute  meine von der Schreibarbeit verspannten Schultern rieb, merkte ich, dass meine Logik falsch gewesen war. Eigentlich kann ich es mir nicht leisten, keinen Sport zu machen.

Es ist genau das gleiche Prinzip wie mit dem Beten. Je mehr ich zu tun habe, desto mehr Zeit sollte ich mir zum Beten nehmen. Dann geht alles leichter – und  Gott fügt übernatürlich dazu, was nur ER tun kann.

Je mehr ich zu tun habe, desto besser muss ich auf meinen Körper achten, damit er das Tagespensum auch mitmacht und ich in  Form bleibe. 

Bestellung abgeben

Ich saß letzte Woche zusammen mit einer Freundin in einem Restaurant und studierte die Speisekarte. Sofort sah ich, was ich nicht wollte. Selten bestelle ich auswärts ein Nudel- oder Reisgericht. Eher Salat, Fisch, Steak und als Beilage Kartoffeln. Ich hatte gewählt und die Kellnerin kam an unseren Tisch. Und plötzlich stellte ich mir vor, wie sie wohl reagieren würde, wenn ich ihr sage, dass ich die Nudeln mit der Lachssahnesoße nicht möchte, und auch nicht das Risotto mit den Pfifferlingen.

Sie würde denken, ich erlaube mir einen Spaß und abwarten, bis ich ihr meine Bestellung aufgebe.

Viel häufiger denken wir daran, was wir nicht wollen. Wir wollen nicht mehr dick sein, nicht mehr so unorganisiert, wollen nicht mehr so viel meckern und nicht mehr so spät ins Bett gehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass unser Unterbewusstsein ähnlich wie die Kellnerin darauf wartet, dass wir unsere Bestellung abgeben. Was willst du wirklich erreichen? Denk es nicht nur, sag es dir selber mal laut vor.

Wandle deine Probleme in eine positive Richtung um

 

 

Einmalig

Ich habe drei Töchter, die ich liebe und auf die ich sehr stolz bin. Ich finde sie wundervoll und jede ist verschieden schön.

Wenn ich feststellen würde, dass sie vor lauter Selbstverbesserung vergessen würden, zu leben, wenn sie nur damit beschäftigt wären, etwaige Defizite auszugleichen und deshalb das Leben nicht genießen können – ich wäre tieftraurig.

Gott, dein liebevoller Vater, wünscht sich ebenso wie ich, dass du als seine Tochter dein Leben genießt.  Sei nicht nur versöhnt mit dir. Freu dich an dir und deiner Einmaligkeit.

Als du Ja zu Gott gesagt hast, wollte er nicht nur dein Herz, sondern auch deinen Kopf, mit Haut und Haaren, und deinen Körper – und zwar genau den, den du heute hast.

 

Gottes Job

„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“, heißt es in 1. Petrus 5,7.

Erzählt uns Maria Prean am Wochenende, dass sie in ihrem Wohnzimmer ein Kreuz aufgestellt hat. Und immer dann, wenn sie sich sorgt, schreibt sie dieses Anliegen auf einen Zettel, zerknüllt ihn und wirft damit das Kreuz ab. 1000 Frauen auf der Konferenz lachten. Aber ihr war es damit ganz ernst. Sie empfahl uns kleine Körbe zu nehmen, und dort all unsere Sorgenzettel reinzuschmeißen.

Heute bekam ich ein Osterkörbchen geschenkt. Da kam mir die Idee: „Sobald der Inhalt aufgegessen ist, wird das zu meinem Sorgenkörbchen.“

Bestimmt hast du auch ein Körbchen, eine Schachtel, ein Kästchen, einen Becher oder ein Glas. Wie wäre es, so ein Sorgenkörbchen im Haus stehen zu haben?

Wer sich sorgt, übernimmt Gottes Job.

Heute ist dein Tag

Lebensfreude kann man sehen, und vor allem spüren. Sie bringt eine Atmosphäre mit sich, in der anstrengende Dinge leicht werden.

Heute ist dein Tag. Sei so präsent wie möglich und bau so viel Lebensfreude ein wie es nur geht.

Lebensfreude hat tausend Facetten und du bist auf der Welt, diesen Tag zu genießen und Lebensfreude zu versprühen – durch deine pure Anwesenheit.

Ob du`s glaubst oder nicht: Du bist Salz, du bist Licht!

Style dich so umwerfend wie möglich, sodass jeder dich fragt, ob heute etwas Besonders ist und dann sag: JA!

Die ganze Meile

Im alten Testament lesen wir von Terach, dem Vater Abrahams, der mit seiner Familie in das Land Kanaan ziehen wollte. Auf dem Weg ließ er sich in Haran nieder und blieb dort solange bis er starb. Was wohl seine Beweggründe waren? Vielleicht Altersschwäche, oder Bequemlichkeit, Ablenkung oder Ungehorsam gegen Gott. Die Bibel geht hier nicht näher darauf ein, auch nicht auf einen Ruf Gottes.

Später ist es sein Sohn Abraham, der von Gott den Auftrag bekommt weiter nach Kanaan zu ziehen. Er ist es, der die Segensverheißungen bekommt.

Bist du an dem Platz, an dem Gott dich haben möchte? Oder bist du auf halber Strecke stehen geblieben? Weil es dir zu anstrengend ist, weil es so bequemer ist, weil dir der Mut fehlt, die Umstände gerade so schwierig, weil du dein Ziel aus den Augen verloren hast.

Gott hat einen Plan mit deinem Leben. Er fordert dich heute auf, die ganze Meile mit ihm zu gehen, an den Platz, den er für dich vorgesehen hat.

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