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Einmalig

Ich habe drei Töchter, die ich liebe und auf die ich sehr stolz bin. Ich finde sie wundervoll und jede ist verschieden schön.

Wenn ich feststellen würde, dass sie vor lauter Selbstverbesserung vergessen würden, zu leben, wenn sie nur damit beschäftigt wären, etwaige Defizite auszugleichen und deshalb das Leben nicht genießen können – ich wäre tieftraurig.

Gott, dein liebevoller Vater, wünscht sich ebenso wie ich, dass du als seine Tochter dein Leben genießt.  Sei nicht nur versöhnt mit dir. Freu dich an dir und deiner Einmaligkeit.

Als du Ja zu Gott gesagt hast, wollte er nicht nur dein Herz, sondern auch deinen Kopf, mit Haut und Haaren, und deinen Körper – und zwar genau den, den du heute hast.

 

Gottes Job

„Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“, heißt es in 1. Petrus 5,7.

Erzählt uns Maria Prean am Wochenende, dass sie in ihrem Wohnzimmer ein Kreuz aufgestellt hat. Und immer dann, wenn sie sich sorgt, schreibt sie dieses Anliegen auf einen Zettel, zerknüllt ihn und wirft damit das Kreuz ab. 1000 Frauen auf der Konferenz lachten. Aber ihr war es damit ganz ernst. Sie empfahl uns kleine Körbe zu nehmen, und dort all unsere Sorgenzettel reinzuschmeißen.

Heute bekam ich ein Osterkörbchen geschenkt. Da kam mir die Idee: „Sobald der Inhalt aufgegessen ist, wird das zu meinem Sorgenkörbchen.“

Bestimmt hast du auch ein Körbchen, eine Schachtel, ein Kästchen, einen Becher oder ein Glas. Wie wäre es, so ein Sorgenkörbchen im Haus stehen zu haben?

Wer sich sorgt, übernimmt Gottes Job.

Heute ist dein Tag

Lebensfreude kann man sehen, und vor allem spüren. Sie bringt eine Atmosphäre mit sich, in der anstrengende Dinge leicht werden.

Heute ist dein Tag. Sei so präsent wie möglich und bau so viel Lebensfreude ein wie es nur geht.

Lebensfreude hat tausend Facetten und du bist auf der Welt, diesen Tag zu genießen und Lebensfreude zu versprühen – durch deine pure Anwesenheit.

Ob du`s glaubst oder nicht: Du bist Salz, du bist Licht!

Style dich so umwerfend wie möglich, sodass jeder dich fragt, ob heute etwas Besonders ist und dann sag: JA!

Die ganze Meile

Im alten Testament lesen wir von Terach, dem Vater Abrahams, der mit seiner Familie in das Land Kanaan ziehen wollte. Auf dem Weg ließ er sich in Haran nieder und blieb dort solange bis er starb. Was wohl seine Beweggründe waren? Vielleicht Altersschwäche, oder Bequemlichkeit, Ablenkung oder Ungehorsam gegen Gott. Die Bibel geht hier nicht näher darauf ein, auch nicht auf einen Ruf Gottes.

Später ist es sein Sohn Abraham, der von Gott den Auftrag bekommt weiter nach Kanaan zu ziehen. Er ist es, der die Segensverheißungen bekommt.

Bist du an dem Platz, an dem Gott dich haben möchte? Oder bist du auf halber Strecke stehen geblieben? Weil es dir zu anstrengend ist, weil es so bequemer ist, weil dir der Mut fehlt, die Umstände gerade so schwierig, weil du dein Ziel aus den Augen verloren hast.

Gott hat einen Plan mit deinem Leben. Er fordert dich heute auf, die ganze Meile mit ihm zu gehen, an den Platz, den er für dich vorgesehen hat.

Neuigkeiten

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Neuland

Wenn du das Neue umarmen willst, musst du das Alte loslassen.

Erinnerst du dich, wie Gott Abraham aufforderte, seine Heimat zu verlassen?
Abraham ging im Glauben, ohne zu wissen, wohin die Reise geht?

„So zahlreich werden deine Nachkommen sein“, hatte Gott ihm versprochen.

Du merkst, dass das „Alte“ nicht funktioniert und du nicht weiterkommst.
Du suchst Erklärungen und willst alles verstehen, bevor du weitergehst.

Manches wirst du im Rückblick verstehen, manches erst in der Ewigkeit.

Heute lade ich dich ein, Sterne zu zählen! Lass die Vergangenheit los.
Erwarte nicht, alles zu verstehen. Geh im Glauben. Und umarme das Neue!

Lernzone

Selbstzweifel töten mehr Träume als jeder Fehler den du machen könntest.

Hast du Herzenswünsche und Pläne, für die dir der Mut fehlt?

Traust du dich nicht, aus Angst, es könnte schief gehen?

Jeder Schritt aus der Komfortzone heraus in die Lernzone erfordert Mut. Jedes Mal riskierst du, dich zu blamieren.

Du wirst nie perfekt vorbereitet sein.  Aber jedesmal, wenn du dich traust, wächst du ein bisschen über dich hinaus.

„Sei stark und mutig. Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin mit dir, wohin du auch gehst“. (Josua 1.9) AlsJosua das hörte, nahm er seinen Auftrag an.

Gott, bitte schenke mir Geduld – jetzt

Am Gras zu ziehen lässt es auch nicht schneller wachsen.

Bist du ein geduldiger Mensch? Kannst du gut auf etwas warten, was du dir herbeisehnst? Oder wirst du schnell ungeduldig und versuchst hin und wieder einen Prozess zu beschleunigen? Vielleicht auch, weil das Warten so unangenehm ist.

Gott, bitte schenke mir Geduld, jetzt.

Viele kennen sich aus mit diesem Gebet, wünschten, Gott würde schneller auf ihre Bitten reagieren. Ich muss dabei immer an den Schmetterling denken, der von einem Mann frühzeitig aus dem Kokon befreit wurde, weil dieser nicht ertragen konnte, dass sich die Raupe so lange quält. Die Moral der Geschichte ist, dass der Schmetterling nie fliegen konnte, da seine Flügel noch nicht entwickelt waren. Manche Prozesse brauchen ihre Zeit, hin und wieder ist es sogar schmerzvoll, damit ein Schmetterling entstehen kann.

Spezialedition

Deine Lebensaufgabe ist dir auf den Leib geschnitten

Du bist etwas Besonderes, eine Spezialedition, von  Gott persönlich geschaffen.  Er hat einzigartige Anlagen in dich gelegt und Aufgaben vorbereitet, die nur du tun kannst. Wenn du sie nicht tust,  bleiben sie ungetan.

Für deine Lebensaufgabe brauchst du deinen Körper.

Kommst du oft an deine Grenzen? Macht dein Körper dir Mühe? Wirken seelische Nöte sich auf deine Gesundheit aus?

Gott weiß, dass du nicht perfekt bist. Er gab dir genau diesen Körper, um deine Lebensaufgabe zu erfüllen. Behandle ihn gut.

Er hilft dir heute, ein Überwinder zu sein.

Kannst du glauben, dass Gott dich  für eine besondere Aufgabe vorgesehen hat?

Fliegen lernen

Den Boden unter den Füßen zu verlieren und nicht zu fallen bedeutet: Getragen werden  und fliegen zu lernen.

Adlereltern sind liebevoll und klug zugleich.  Ist es für ihre Jungen Zeit, das Nest zu verlassen, beginnen sie, es ihnen unbequem zu machen.

Die weichen Federn und das Moos werden aus dem Nest entfernt, bis die Jungen unbequem auf Ästen und blankem Felsen sitzen. Schließlich stupsen sie das Jungtier aus dem Nest.

Beim Fall wird es aufmerksam beobachtet. Breitet es seine Schwingen aus, ist alles gut. Fliegt es aber nicht, stürzt ein Elternteil herbei, fängt es mit seinen Flügeln auf, bringt es zum Nest zurück und das Lehrstück beginnt erneut. Denk daran, wenn du den Boden unter deinen Füßen verlierst: Gott möchte, dass du fliegen lernst.

 

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