Author: heikeundbeate (page 2 of 5)

Lösungsmittel

Als ich in meinen Schulungsraum komme, ist die Fläche des Whiteboard komplett mit wasserfestem Edding beschmiert.

Weil kein geeignetes Putzmittel greifbar ist, brauche ich immens viel Zeit und Kraft zum Saubermachen und wünschte, die Kinder, die das verursacht  haben, könnten sehen, wie schwer die Schmiererei wieder wegzukriegen ist.

Plötzlich erinnert mich Gott daran, wie oft ich selber schon etwas achtlos gekrickelt habe, das auch nicht so schnell wieder wegzukriegen war.

Durch Gedankenlosigkeit, Unachtsamkeit, Leichtfertigkeit hinterlassen wir auch Spuren. Wie gut, dass Jesus ein Lösungsmittel hat, das selbst die hässlichsten Streifen beseitigt.

Das Blut Jesu hat die Kraft, deine Lebenstafel komplett sauber zu machen.

Powerhaus

Wusstest du, dass die Atmosphäre, die du mitbringst, genauso wichtig ist wie das, was du zu sagen hast?

Du kannst die klügsten Gedanken entwickeln und den besten Vortrag halten, aber deine Worte dringen erst dann richtig durch, wenn auch die Atmosphäre stimmt, die dich umgibt.

Weißt du, was dich so richtig entspannen kann?

Wenn du Jesus in dein Leben aufgenommen hast, hast du einen bemerkenswerten zweiten Stammbaum erhalten: Gott wurde dein Vater. Jesus dein großer Bruder, Freund und Retter und dein Körper ist Wohnsitz des Heiligen Geistes. Wenn das kein Grund für eine entspannte Atmosphäre ist…Du bist in einem mega Team. Du bist ein Powerhaus Gottes.

Üb mal zu sagen: „Ich bin ein Powerhaus Gottes“

Die beste Medizin

Vor einer Weile habe ich einen groben Fehler begangen, der, wie ich jetzt erfahren habe, weitreichende Folgen hat. Immer wieder quälte ich mich mit Selbstvorwürfen, obwohl ich natürlich weiß, dass das eigentlich nichts bringt.

Kennst du das? Wenn du weißt, dass Ärgern nichts bringt, und du dich trotzdem ärgerst. Mir hilft dann beten. Also bin ich diese Woche losgezogen und hab beim Laufen die ganze Situation Gott hingelegt, und er hat mir die Augen für seine Segnungen geöffnet.

Beten ist die beste Medizin gegen Ärger.

Knoten lösen

Ich hatte vor kurzem eine Situation, die nicht offensichtlich falsch war, aber die sich irgendwie nicht richtig anfühlte. Kennst du das, wenn da so ein Knoten im Bauch ist? Du kannst nicht einmal so richtig sagen, was es ist, weißt aber, es hat so einen komischen Geschmack.

Entscheide dich dagegen. So ein Bauchgefühl ist oft die Stimme des Heiligen Geistes, die dich sensibilisiert.

Gute und richtige Entscheidungen lösen Knoten der Beklemmung auf.

Gute Worte

Nach dem Frühstück liest uns mein Mann jeden Morgen ein Wort aus der Bibel vor und meist noch eine kleine Andacht. Fast immer setze ich mich danach in meinen Lieblingssessel und lese ein Kapitel in der Bibel. Danach bin ich voll mit guten Worten  und bereit für den Tag.

Klingt idyllisch, stimmt`s?

Vielleicht läuft der Morgen bei dir ganz anders. Zeitdruck. Hektik. Streit – und du hast beim besten Willen keine Gelegenheit, kurz innezuhalten.  Dann nimm heute nur diesen einen Satz: „Wende dich an mich und ich werde dir antworten“.  Jeremia 33,3

Je mehr du Gott zu dir reden lässt, desto mehr gute Worte hast du für deinen Tag.

Je weniger gute Worte du hörst, desto mehr brauchst du gute Worte von Gott.  Je mehr gute Worte von Gott in dir sind, desto mehr gute Worte hast du für andere Menschen.

Pause

Wie sehr ich mich gerade nach ein paar Tagen Urlaub sehne. Ziemlich anstrengend waren meine letzten Wochen und haben am Wochenende mit der Hochzeit unseres Sohnes einen Höhepunkt erreicht. Aber der Urlaub ist noch in weiter Ferne und die Arbeit wird nicht weniger. Und so baue ich in den Alltag Minioasen ein. Kleine Momente der Auszeit auf der sonnigen Terrasse, bei einem Glas Wein mit Freunden, mit einem Buch auf dem Sofa oder auf dem Fahrrade durch die Weinberge. Brauchen Körper und Seele zwischendurch, sonst streiken sie.

 

Gib deinem Körper und deiner Seele Zeit für eine Pause.

Gewohnheitssache

Als junge Frau habe ich ziemlich Raubbau mit meinen Kräften getrieben und den Stress mit falschen Essgewohnheiten kompensiert. Im Laufe der Jahre habe ich mir viele gute Gewohnheiten angeeignet, von denen ich heute sehr profitiere. Je länger ich sie praktiziere, desto selbstverständlicher sind sie für mich.

So wie Zähneputzen und Haare kämmen zu meiner Morgenroutine dazugehören, so selbstverständlich ist die kleine Gymnastik-Einheit für mich.

So selbstverständlich, wie ich morgens den Kaffee  koche, so selbstverständlich ist das  Glas heißes Wasser.

So selbstverständlich wie meine drei Mahlzeiten, so selbstverständlich gehören Obst oder Gemüse als wesentlicher Bestandteil auf den Teller.

Es braucht genauso viel Zeit, sich gute Gewohnheiten anzugewöhnen wie schlechte. Je mehr gute Gewohnheiten ich habe, desto weniger schwer wiegen kleine Ausnahmen von der Regel.

Dein Körper ist das Fahrzeug in deine Zukunft. Behandle ihn gut.

Aufgeräumt

Gestern hatte ich mal wieder richtig viel Zeit um meinen Schreibtisch leer zu arbeiten. Praktisch hieß das für mich Buchhaltung, Überweisungen schreiben, überfällige Emails beantworten, Ablage und Utensilien sortieren. Nach getaner Arbeit ging ich mit dem Staubtuch noch über alle Flächen und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Diese Zufriedenheit stellt sich bei mir immer ein, wenn ich irgendwo Ordnung schaffe. Egal ob auf dem Schreibtisch, im Kleiderschrank, in der Küche, im Badezimmer, im Herz oder auf meinem Teller. Ordnung verschafft mir ein Gefühl der Leichtigkeit.

An aufgeräumten Orten hat das Chaos keine Chance sich auszubreiten.

Wie mit dem Beten

Eine unerwartete Aufgabe hatte mein Zeitbudget so durcheinandergebracht, dass ich zwei Wochen mit dem Sport ausgesetzt hatte. Mein unschlagbares Argument: „Dafür hab ich jetzt wirklich keine Zeit“.

Als ich heute  meine von der Schreibarbeit verspannten Schultern rieb, merkte ich, dass meine Logik falsch gewesen war. Eigentlich kann ich es mir nicht leisten, keinen Sport zu machen.

Es ist genau das gleiche Prinzip wie mit dem Beten. Je mehr ich zu tun habe, desto mehr Zeit sollte ich mir zum Beten nehmen. Dann geht alles leichter – und  Gott fügt übernatürlich dazu, was nur ER tun kann.

Je mehr ich zu tun habe, desto besser muss ich auf meinen Körper achten, damit er das Tagespensum auch mitmacht und ich in  Form bleibe. 

Bestellung abgeben

Ich saß letzte Woche zusammen mit einer Freundin in einem Restaurant und studierte die Speisekarte. Sofort sah ich, was ich nicht wollte. Selten bestelle ich auswärts ein Nudel- oder Reisgericht. Eher Salat, Fisch, Steak und als Beilage Kartoffeln. Ich hatte gewählt und die Kellnerin kam an unseren Tisch. Und plötzlich stellte ich mir vor, wie sie wohl reagieren würde, wenn ich ihr sage, dass ich die Nudeln mit der Lachssahnesoße nicht möchte, und auch nicht das Risotto mit den Pfifferlingen.

Sie würde denken, ich erlaube mir einen Spaß und abwarten, bis ich ihr meine Bestellung aufgebe.

Viel häufiger denken wir daran, was wir nicht wollen. Wir wollen nicht mehr dick sein, nicht mehr so unorganisiert, wollen nicht mehr so viel meckern und nicht mehr so spät ins Bett gehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass unser Unterbewusstsein ähnlich wie die Kellnerin darauf wartet, dass wir unsere Bestellung abgeben. Was willst du wirklich erreichen? Denk es nicht nur, sag es dir selber mal laut vor.

Wandle deine Probleme in eine positive Richtung um

 

 

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